Was können wir tun? Was muss sich ändern? Schreiben Sie uns Ihre Meinung...

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Missbrauch-Skandal in der Odenwaldschule und mehreren katholischen Einrichtungen. Ein Skandal nach dem anderen kommt ans Licht und die neueste Enthülllung über Missbrauchsfälle bei den Limburger Domsingknaben wird sicher nicht die letzte sein.

Viele Opfer sind erst nach vielen Jahren in der Lage, sich überhaupt mit ihrem Leid auseinanderzusetzen. Viele Taten sind dann bereits verjährt, straf- und zivilrrechtlich. Es gibt dann weder Strafe für die Täter noch Entschädigung oder Schmerzensgeld für die Opfer. 

Was muss sich ändern? Was können wir alle tun, damit so etwas nicht mehr passiert? Was muss sich ändern, damit die Betroffenen nicht mehr schweigen? Damit Lehrer und Betreuer ihre Macht nicht mehr nutzen - nicht mehr nutzen können?

Müssen die Gesetze schärfer werden? Fehlt es an der Offenheit zu rechten Zeit? Wird zuviel totgeschwiegen? Den Betroffenen zu wenig geglaubt?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung...

Den Opfern muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass sie nichts falsch gemacht haben! Denn viele suchen fälschlicherweise den Fehler bei sich selbst und schweigen dann. Dazu ist es aber auch nötig, dass die Missbrauchsopfer mehr Unterstützung bekommen. Vor allem ist es aber auch wichtig, dass es immer ein Thema bleibt und nicht nur dann, wenn so ein großer Skandal wie an der Odenwaldschule ans Licht kommt...

Barbara Pfeiffer aus Frankfurt am Main
09.3.10 12:45

Die Strafen für Verbechen dieser Größenordnung sind einfach zu gering. Wer das Leben einer Person zerstört, durch sexuellen Missbrauch, Körperverletzung oder Mord, hat in unserer Gesellschaft seinen Platz verloren.
Die Wunde, die eine solche Tat beim Opfer und/oder deren Angehörigen hinterlässt verjährt auch nicht, weshalb sollten also Täter ihre "Schuld" nach 10 oder 20 Jahren einfach ablegen können?

Kristoff Karger aus Nidderau
09.3.10 11:49

Das Schweigen schützt die Täter. Offenheit und immer Zweifel an den Autoritäten - das ist gefragt. Die Herren bei der Kirche taten es im Schutze ihrer vermeintlichen Heiligkeit, die Reformpädagogen wahrscheinlich im Schutze ihrer vermeintlichen lockeren Offenheit. Kinder müssen wissen, was man mit ihnen machen darf und was nicht. Und sie müssen darüber sprechen dürfen. Immer und mit jedem.

Georg Schmitt aus Frankfurt
09.3.10 11:38

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