Raumluft: Nicht zu feucht - <br />und nicht zu trocken...

Raumluft: Nicht zu feucht -
und nicht zu trocken...

 
Draußen kalt - und morgens schön die Eisblumen am Fenster? Die Pfützen auf der Fensterbank? Die sind meistens Folge schlechter Isolierung. 40 bis 55 Prozent relative Luftfeuchte sollte ein Hygrometer in Ihrer Wohnung anzeigen. Deutlich mehr und deutlich weniger ist von Übel.

So bekämpfen Sie wirksam Feuchtigkeit in der Wohnung.
  • Mehrmals täglich Stoßlüften (alle Fenster auf und auf Durchzug), das höchstens zehn Minuten. Je kälter und windiger es draußen ist, desto kürzer muß gelüftet werden. Lüften ist auch sinnvoll, wenn es draußen regnet. Nicht stetig mit gekipptem Fenster lüften. Das kostet auch mehr Heizenergie

  • Nach dem Kochen, Bügeln, Baden und Duschen lüften. Dann, wenn gerade Wasserdampf entstanden ist.

  • Haben Sie unterschiedlich warme Räume, halten Sie die Türen dazwischen geschlossen.

  • Je mehr Personen sich in einem Haushalt befinden, desto öfter muss gelüftet werden.

  • Möbel nicht direkt an die Außenwand stellen. Am besten einige Zentimeter Abstand von der Wand halten, damit die Luft hinter den Möbeln zirkulieren kann.

  • Luftentfeuchter beugen Schimmelbildung und unangenehmen Gerüchen vor. Sie kommen insbesondere in dauerfeuchten Räumen wie Waschküche, Wintergärten, Schwimmbädern oder Saunen zum Einsatz, mobile Geräte wiederum werden zur Neubautrocknung oder bei Renovierungsarbeiten genutzt. Wird die dabei entstehende Wärme wieder an die Raumluft abgeben, senken sie zusätzlich Energiekosten. 


Kampf dem Schimmel


 

  • Kleinere Schimmelspuren, zum Beispiel in Fliesenfugen, einfach wegscheuern. Nur bei großflächigem Schimmel ist eine äußerliche Reinigung nicht mehr ausreichend. Vorsicht mit Spezialreinigungsmitteln: Schimmel-Ex und ähnliche Produkte enthalten starke und hochdosierte Herbizide, die nicht nur dem Schimmel gefährlich werden können. Fragen Sie den Fachmann.

  • Bei großen Flächen hilft nur trocknen und frisch verputzen, um den Schimmel wirklich los zu werden. Hat sich der Schimmel bereits großflächig auf der Wand verteilt, hilft kein Überstreichen oder Tapezieren mehr. Die Sporen des Schimmelpilzes können so nicht mehr abgetötet werden. Da hilft nur noch die Stellen zu trocknen und grundlegend neu zu verputzen.


Viel öfter ist es im Winter aber zu trocken in der Wohnung

Wenn's draußen richtig kalt ist und die Heizung Vollgas gibt, dann kann die relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung auch mal unter 30 Prozent fallen. Darunter kann Ihr Wohlbefinden leiden.

Die Schleimhäute trocknen aus, die Augen brennen und auch Krankheitserreger können leichter in den Körper eindringen. Außerdem staub's viel heftiger und starke elektrostatische Aufladungen können nerven.

Es geht aber auch anders: Sie können die besonders im Winter aufkommende feuchte Luft aus Küche oder Bad für sich nutzen und so dem Austrocknen der Schleimhäute vorbeugen. Auch zusätzliche Zimmerpflanzen, oder einfach ein paar mehr Leute im Raum, helfen. In besonders hartnäckigen Fällen sollten Sie aber doch über die Anschaffung eines Luftbefeuchters nachdenken...

  • Auch gegen die trockene Luft hilft Lüften. Und auch hier gilt: Um Energie zu sparen nicht permanent, sondern oft und kurz und heftig lüften.

  • Behältnisse mit Wasser an die Heizung hängen oder drauf stellen oder nasse Handtücher über die Heizkörper hängen.

 

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