Innovation Hub in Raunheim: Asiatische Firmen nach Rhein-Main holen
Innovation Hub in Raunheim - Asiatische Firmen nach Rhein-Main holen
Innovative Firmen aus Asien ins Rhein-Main-Gebiet holen: Das wollen die Städte Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim mit dem "Innovation Hub" erreichen. Jetzt sind die neuen Geschäftsräume am Messeplatz in Raunheim eröffnet worden.
Der Innovation Hub RheinMain legt seinen Schwerpunkt aktuell auf Unternehmen aus Indien. Langfristig sollen auch Firmen aus Vietnam, Korea und Japan gefunden werden, die sich in den drei hessischen Kommunen ansiedeln wollen.
Starker Standort Rhein-Main
Um das zu erreichen, soll für den Standort Rhein-Main geworben werden. "Wir haben natürlich einen riesen Vorteil: Wir sind eine unglaublich zentrale Region, direkt am Flughafen. Das ist natürlich ein Standortvorteil, den wir auch nutzen müssen", sagt Manfred Ockel, der Bürgermeister von Kelsterbach, unserem Reporter.
Die Firmen sollen sich im ersten Schritt am Standort in Raunheim ansiedeln. Je nach Größe und Bedürfnissen geht dies jedoch auch an anderen Orten in Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim.
Wirtschaft stärken
Die Städte sollen durch innovative Firmen, die dann auch Gewerbesteuer zahlen, wirtschaftlich zukunftssicher aufgestellt werden. "Hessen ist ein hervorragender Standort für internationale Unternehmen im Herzen Europas und zeichnet sich durch seine hohe Wirtschaftsleistung, Innovationskraft und internationale Ausrichtung aus", so Umut Sönmez, Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium.
Starthilfe für Unternehmen
Um den asiatischen Unternehmen den Start möglichst leicht zu machen, unterstützt sie der Innovation Hub bei allen nötigen Schritten - etwa bei der Gründung einer GmbH. "Es sind ja doch in Deutschland sehr viele Hürden, die überwunden werden müssen", so Kelsterbachs Bürgermeister Ockel.
Mehrere interessierte Firmen
Bereits jetzt haben weitere zwölf asiatische Firmen Interesse daran gezeigt, ins Rhein-Main-Gebiet zu kommen. Von Lebensmittelvertrieb bis hin zu Kursangeboten in Deutsch und Indisch ist alles dabei. "Ich mache uns zum Ziel, dass wir im Laufe dieses Jahres mindestens zehn Unternehmen hier ansiedeln", sagt Ockel. Für besonders erfolgversprechend hält Stephan Wittekind, der Geschäftsführer des Innovation Hubs, beispielsweise indische Firmen aus den Bereichen KI, Software und E-Autos.


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