Mainzerin in der Pay-Pal-Falle - Vorsicht bei "Familie und Freunde"
Eine 30-jährige Frau aus Mainz wurde beim Verkauf eines Kleides auf der Plattform "Kleinanzeigen" fast Opfer eines Betrugs. Am Dienstag kaufte ein unbekannter Käufer das Kleid. Er wollte mit der Paypal-Funktion "Familie und Freunde" bezahlen.
Nachdem die Verkäuferin eine Bestätigung des angeblichen Zahlungseingangs erhielt, forderte der Käufer sie auf, die Zahlung zu bestätigen.
Link führte zu ungewollten Zahlungen
Die Verkäuferin bekam einen Link, den sie anklickte. Ohne es zu merken, tätigte sie dadurch Zahlungen in Höhe von knapp 300 Euro an unbekannte Paypal-Konten. Kurz darauf erhielt sie eine weitere Zahlungsaufforderung von fast 350 Euro. Glücklicherweise konnte sie die Zahlungen rechtzeitig stornieren. So erhielt sie das gesamte Geld in Höhe von über 600 Euro zurück.
Vorsicht: So schützen Sie sich vor PayPal-Betrug
Es ist ratsam, niemals Geld über die Paypal-Funktion "Freunde und Bekannte" an unbekannte Personen zu senden, soe die Polizei Mainz. Unbekannte Links sollten nicht geöffnet werden. Bei verdächtigen Aktivitäten sollte sofort der PayPal-Kundenservice informiert werden. Wenn bereits eine Zahlung erfolgt ist, könnte eine Anzeige bei der Polizei hilfreich sein.

