Hüttenberger Handballer - Aufstiegsplatz am Sonntag möglich
Handball hatte in Hüttenberg immer schon Tradition und Rückhalt. In dieser Saison übertrifft der TV Hüttenberg in der zweiten Handball-Bundesliga aber alle Erwartungen.
Das Team um Stefan Kneef steht derzeit auf Platz 3 der Tabelle und könnte noch an diesem Wochenende den Sprung auf einen Aufstiegsplatz schaffen.
Das "Handball-Dorf" in Mittelhessen hat also das Zeug zur ganz großen Saison-Überraschung:
Familiensonntag vor dem Heimspiel
Dafür wollen die Hüttenberger Handball-Cracks alle Kräfte sammeln und mit einem Familienspieltag am Sonntag, 6. April auch möglichst viele Fans zum Spiel ins Sportzentrum Hüttenberg am Hallenbad locken. Geschäftsführer Timm Schneider sagt zu FFH:
Erst Waffeln und dann viele Tore
Bereits ab 15 Uhr erwarten kleine und große Fans zahlreiche Aktionen sowie Leckereien vor dem Sportzentrum. So können sich die Kids auf der Hüpfburg warm machen oder mit köstlichen Waffeln oder Eis stärken, während sich die Eltern bei Bier und Bratwurst auf die Partie gegen den VfL Eintracht Hagen einstimmen. Anwurf ist um 17 Uhr. Der Einlass ins Sportzentrum erfolgt ab 15:30 Uhr. Auch der göbelmedia VIP-Raum öffnet wie gewohnt ab 90 Minuten vor Spielbeginn.
Disziplin und Spielfreude
Mit Disziplin, viel Spielfreude und einem jungen Team ist der TV Hüttenberg eine der Sport-Überraschungen der Saison. Und zeigt, dass Mittel- und Nordhessen neben der HSG Wetzlar und der MT Melsungen einen weiteren Top- und Traditions-Handball-Verein zu bieten hat. Vor Weihnachten stand das Team um Stefan Kneef bereits auf Platz 2 der zweiten Handball-Bundesliga-Tabelle, dem ersehnten Aufstiegsplatz. Derzeit ist es Platz drei mit Lauerstellung, denn GWD Minden hat nur einen Punkt Vorsprung. "Wir wollen einfach jeden Tag ein bisschen besser werden," sagt Trainer Stefan Kneef. Dabei hatten die Hüttenberger als Saisonziel zunächst nur bescheiden einen einstelligen Tabellenplatz anvisiert. Der ist ihnen nicht mehr zu nehmen.
Heimstark im Hüttenberger Sportzentrum
Vor allem die Heimstärke ist dem sogenannten Handkäs-Team ein Rückhalt. Im Hüttenberger Sportzentrum wird gejubelt, getrommelt und zum Sieg gesungen - auch wenn die Halle nach Aussagen von Geschäftsführer Timm Schneider eher etwas für "Handball-Romantiker" ist. Nach dem 12. Platz der vergangenen Saison und der finanziellen Schieflage der vergangenen Jahre, sind die Hüttenberger nun obenauf. Den Vertrag mit Trainer Stefan Kneef haben sie auf jeden Fall bis 2027 verlängert.

