Europapokal - Melsungen bangt ums Viertelfinale
Die Handballer der MT Melsungen müssen um den direkten Viertelfinaleinzug in der European League bangen.
Durch das 26:26 (15:16) gegen den serbischen Club Vojvodina Novi Sad verlor der Bundesliga-Spitzenreiter die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe 3 an den THW Kiel, der sein Spiel beim FC Porto mit 35:30 gewann.
Melsungen muss nun im abschließenden Gruppenspiel am kommenden Dienstag in Kiel gewinnen, um sich als Gruppenerster direkt qualifizieren zu können. Gelingt dies nicht, müssen die Nordhessen in die Zwischenrunde. Bester Werfer für Melsungen war vor 1700 Zuschauern in der Kasseler Rothenbachhalle Aaron Mensing mit sechs Toren. Der Däne war es auch, der seinem Team fast mit dem Schlusspfiff zumindest das Remis rettete.
MT tut sich enorm schwer
Von Beginn an lief der Bundesliga-Spitzenreiter einem Rückstand hinterher. Wie schon im Hinspiel hatte Melsungen Probleme mit den flinken Serben. War es vor einer Woche besonders die Abwehr, offenbarten die Nordhessen dieses Mal auch in der Offensive Schwächen. Zur Halbzeit hatten sie erst 15 Tore erzielt, aber 16 kassiert. Das lag vor allem am starken Gäste-Keeper Fran Lucin.
Daran änderte sich nach dem Wiederanpfiff wenig. Melsungen wirkte vor allem in der Rückzugbewegung behäbig, wirkte vorn im gebundenen Spiel ideenlos. Viele unnötige Ballverluste sorgten für Frust sowie für schnelle Tempogegenstöße und Gegentore der Serben. Mit Glück gelang noch der Ausgleich.
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