Lilien im Abstiegskampf - Darmstadt 98 will gegen Fürth punkten
Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 steht seit knapp einem Monat wieder vor einem Heimspiel. Am Samstag (13 Uhr/Sky) ist Greuther Fürth zu Gast am Böllenfalltor. Die Lilien können dabei wieder auf Stürmer Fraser Hornby zählen - er kehrt nach Sperre zurück.
Die Südhessen sind sich der gefährlichen Lage im Abstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga bewusst. "Deswegen sind wir sehr wachsam, aber keineswegs panisch", sagte Coach Florian Kohfeldt. Aber noch habe man die Gelegenheit, das Thema Klassenerhalt zeitnah zu finalisieren, betonte er.
Mehr Flexibilität dank Hornby, Dreskovic und Förster
Personell hat er gegen Fürth wieder mehr Möglichkeiten. Erstmals seit Monaten wird der Kader 20 Spieler umfassen. Fraser Hornby kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und soll im Sturm für Tore sorgen. Auch Meldin Dreskovic ist wieder eine Option - wie auch Philipp Förster. "Vielleicht reicht es für eine Halbzeit", sagte Kohfeldt.
"Band zwischen Fans und Mannschaft" wichtig
"Wir müssen erstmal das Thema Klassenerhalt klarmachen", so die Einschätzung von Florian Kohfeldt im Vorfeld der Partie. Bauen tut er bei dieser Mission auch auf die Kulisse am Böllenfalltor. "Das Band zwischen Fans und Mannschaft" sei sehr wichtig und hilfreich für die eigene Leistung.
Leistung und Ergebnisse gehen auseinander
Am besten natürlich mit einem Sieg gegen die Franken im ersten Heimspiel seit einem Monat. Doch zuletzt klaffte ein Loch zwischen der Leistung und den Ergebnissen - das lässt die Hessen im Keller feststecken. Gegen den Tabellennachbarn Fürth soll sich das nun endlich ändern. "Die Grundeinstellung und auch die Grundleistung machen mir Hoffnung, auch die Stimmung in der Mannschaft, wie sie damit umgeht", sagte Kohfeldt.
Fürths "Fixpunkt" gesperrt
Im Vergleich zur Hinrunde stellte Kohfeldt heraus, dass sich der Gegner unter dem neuen Trainer Jan Siewert anders präsentiert als beim 5:1-Auswärtserfolg Anfang November. Zudem ist mit Hrogota ein "absoluter Fixpunkt" bei den Gästen gesperrt, was die Vorbereitung auf den Gegner erschwere.
Darmstadt schlechtestes Rückrundenteam
Die Saison wolle er so nicht stehenlassen. "Es passt nicht zu den Spielverläufen und genügt nicht unseren Ansprüchen, was wir seit Januar an Punkten geholt haben. Der grundsätzliche Sinn dieses Spiels ist es, zu gewinnen. Und nicht, tolle Leistungen zu bringen", sagte der 42-Jährige. Er spiele am liebsten schön und gewinne. Wenn das nicht gehe, dann würde er einfach nur gern gewinnen.

