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Schuldunfähigkeit des Aschaffenburger Angreifers vermutet

Messerattacke in Aschaffenburg - Mutmaßlicher Angreifer wohl schuldunfähig

Nach tödlichem Angriff in einem Park in Aschaffenburg
© Daniel Löb/dpa

Der 28 Jahre alte Afghane war nach der Tat vorläufig in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. (Archivbild)

Dass eine psychische Erkrankung beim tödlichen Messerangriff auf eine Kindergartengruppe eine Rolle spielte, deutete sich schon an. Ein Experten-Gutachten bringt nun neue Erkenntnisse.

Der mutmaßliche Angreifer von Aschaffenburg ist nach Experten-Einschätzung wegen einer psychischen Erkrankung wahrscheinlich schuldunfähig. Das ist das Ergebnis eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens, das der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nach Angaben der Ermittlungsbehörde inzwischen vorliegt. Zunächst hatte das "Main-Echo" darüber berichtet.

Gutachten sieht "hohe Wahrscheinlichkeit"

Demnach "bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Beschuldigte die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat, da ihm infolge einer psychiatrischen Erkrankung die Fähigkeit, das Unrecht der Tat einzusehen, gefehlt habe". 

An welcher Krankheit der Mann demzufolge konkret leide, dürfe man aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die endgültige Entscheidung über eine Schuldunfähigkeit müsste ein Gericht fällen. Bis zu einem Prozess oder einem Sicherungsverfahren ist der 28-jährige Afghane vorläufig in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Ermittlungen dauern unterdessen an.

Früh Hinweise auf Erkrankung gefunden

Der Mann soll am 22. Januar in einem Park in Aschaffenburg einen zweijährigen Jungen und einen 41-jährigen Mann mit einem Messer getötet und drei Menschen schwer verletzt haben. Ermittler hatten schnell Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes gefunden - unter anderem entsprechende Medikamente in seinen Wohnräumen. Die Tat des ausreisepflichtigen Asylbewerbers hatte im Bundestagswahlkampf eine Debatte über eine schärfere Migrationspolitik entfacht.

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Fast fünf Monate vor der tödlichen Attacke in Aschaffenburg war der Verdächtige…

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