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Mainz stoppt Mähroboter nachts zum Schutz der Igel

Mainz schützt die Igel - Abends gilt Mähroboterverbot

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Igel sind gerade aus dem Winterschlaf gekommen.

Mainz hat ein Verbot für Mähroboter verhängt. Ab sofort dürfen diese Geräte nachts und in der Dämmerung nicht mehr betrieben werden. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt hat diese Maßnahme beschlossen. Ziel ist der Schutz von Igeln und anderen Kleintieren. Das Verbot gilt ab sofort und richtet sich nach den Zeiten des Sonnenunter- und Sonnenaufgangs. Tagsüber bleibt die Nutzung der Mähroboter erlaubt.

Schutzmaßnahme für das Wildtier des Jahres

Umweltdezernentin Janina Steinkrüger hebt hervor, dass der Igel zum Wildtier des Jahres 2024 gewählt wurde. Diese Entscheidung der Deutschen Wildtierstiftung soll auf den schwindenden Lebensraum der Igel aufmerksam machen. Schutzmaßnahmen wie das Hauptverbot der nächtlichen Mähroboternutzung sind daher unerlässlich. Mähroboter verursachen oft gefährliche Verletzungen bei Igeln, die nachts nach Nahrung suchen und sich bei Gefahr zusammenrollen. Dieses Verhalten macht sie besonders anfällig für Verletzungen durch Mähroboter.

Lebensraumverlust als Hauptproblem

Igel leiden unter einem Verlust ihrer Lebensräume. Diese sind durch die Intensivierung der Landwirtschaft deutlich zurückgegangen. Städtische Gärten und Parks dienen ihnen als wichtige Zufluchtsorte. Diese bieten strukturelle Vielfalt und sind reich an Nahrung und Verstecken. Städte wie Mainz tragen daher eine besondere Verantwortung zum Schutz der Igel. Zwar gibt es auch in Städten Gefahren wie den Straßenverkehr, doch die Igelpopulation ist dort oft dichter als auf dem Land.

Was Gärten für Igel bieten sollten

Gärten sollten weitestgehend natürlich gestaltet sein, empfiehlt das Mainzer Umweltdezernat. Vorrangig sind dabei natürliche Hecken, die als Schlaf- und Nistplätze dienen. Hindernisse wie Zäune sollten möglichst entfernt werden, damit die Tiere ungehindert leben können. Der starke Rückgang von Insekten, Hauptnahrungsquelle der Igel, sei ein weiteres großes Problem. Dieser Rückgang werde durch Pestizide, Lichtverschmutzung und Lebensraumverlust verursacht. Eine Rücksichtnahme auf einen natürlichen Gartenbau könnten zum Erhalt des Igelbestands beitragen.

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