Kaputte Scheiben und Graffiti - Frankfurt kämpft gegen Vandalismus
Vandalismus an Haltestellen ist ein hessenweites Problem. In Frankfurt will man sich jetzt mehr gegen die Zerstörung einsetzen und eine Kampagne ausweiten.
Eingeschlagene Scheiben und Vitrinen oder Graffiti und Schmierereien an Wänden und auf Fahrplänen: Vandalismus an Bus- und Bahnhaltestellen ist ein gängiges Problem. In Frankfurt wollen sich die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, die Ströer Media Deutschland GmbH und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) vermehrt gegen die Zerstörung einsetzen.
Plakat-Kampagne
In der Mainmetropole soll zukünftig eine Kampagne an häufig betroffenen Haltestellen darauf aufmerksam machen. Vorstellen werden diese unter anderem der Frankfurter Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne) und Vertreter der Verkehrsgesellschaften am Donnerstag an einer Bushaltestelle im Stadtteil Bornheim.
Hunderttausende Euro Schaden
Bereits 2023 wurde die Kampagne gestartet und Plakate an manchen Haltestellen angebracht. "Wegen dir steh ich im Regen" - lautete darauf eine der Botschaften. Eine andere: "523 Portionen Pommes - So viel kostet eine neue Scheibe an dieser Haltestelle".
Probleme auch in Offenbach und Kassel
Auch in Offenbach und Kassel kennt man das Problem. Allein in der nordhessischen Stadt gab es 2024 nach Angaben der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH etwa 700 Fälle - ein Schaden von etwa 200.000 Euro.